Der Arche- & Bio-Landhof Neuwerk:
Unsere private Herzensangelegenheit

Jährlich reduziert sich die Artenvielfalt von Fauna und Flora. Auf unserem privaten Arche- & Bio-Landhof möchten wir aktiv etwas dagegen unternehmen. Auch wenn uns Grüne und “Umweltschützer” stark attackiert haben, weil wir ein verwildertes Grundstück für eine nachhaltige und biologische Nutzung saniert haben, unterstützten die Fachbehörden unser Vorhaben. So bietet heute unser 1,2 Hektar großes, in Teilen nach wie vor sehr naturbelassenes Anwesen ein Refugium für bedrohte Pflanzen und Tiere.

Der Arche- & Bio-Landhof Neuwerk liegt im Rednitzgrund im Wasser- und Landschaftsschutzgebiet und ist einerseits unser privater Wohnsitz, andererseits nutzen wir es zur Vervollkommnung unseres Bio- und Wertekonzeptes. Wir bauen hier Beeren und Kräuter an, haben eine Trüffel-Plantage gepflanzt und seltene Bäume und Büsche integriert – und hier leben einige alte, vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, die früher einfach aufs Land gehörten. Außerdem beweiden wir 20 ha Photovoltaikparks der n-ergie bei Heilsbronn, ebenfalls nach ökologischen Kriterien.

Unser Arche- & Bio-Landhof ist Bio-zertifiziert und wir sind Mitglied bei Bioland sowie der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V.).

Arche- und Bio-Landhof Neuwerk

Das Arche-Konzept

Unser Landhof zählt zu den insgesamt weit über 100 Archen der GEH, mit dem Ziel, alte heimische Haustierrassen zu erhalten. Der Schwerpunkt der sogenannten “Arche-Höfe” liegt in der landwirtschaftlichen Nutzung der Tiere.

Unsere Herde Soayschafe, das Alpine Steinschaf, die Bayerische Landgans, die Augsburger Hühner und die Bronze- bzw. Cröllwitzer Puten sind seit Jahrhunderten Landbewohner, die bei uns eine neue Heimat und eine Zukunft gefunden haben, die uns mit Eiern und gelegentlich mit Fleisch versorgen.

Eine Besonderheit sind die gleichzeitig scheuen und neugierigen Alpakas. Zugegeben: Sie passen nicht so ganz ins regionale Konzept, denn diese „Zwerglamas“ aus der Familie der Kamele stammen aus Südamerika. Wir halten sie im Gegensatz zu den Hirten ihrer Heimat nicht nur wegen der besonders feinen Wolle (damit werden die Bettdecken im Hotel gefüllt und Socken gestrickt…): Sie sind unsere „Wachhunde“. Seit die Alpakas unsere Hühner, Gänse und Puten bewachen, hat der Fuchs, der seinen Bau ebenfalls auf unserem Landhof hatte, tagsüber keine Tiere mehr geraubt – das hatte uns eine Zeitlang richtig Sorge bereitet. Verblüffend einfach, diese Lösung!