Unser privates Projekt BIO-LANDHOF NEUWERK

Jährlich reduziert sich die Artenvielfalt von Fauna und Flora. Auf unserem privaten Landhof wollen wir aktiv dagegen etwas unternehmen. Auch wenn uns Grüne und Umweltschützer stark attackiert haben weil wir ein verwildertes Grundstück für eine nachhaltige und biologische Nutzung saniert haben, unterstützten die Fachbehörden unser Vorhaben. So bietet heute unser Anwesen ein Refugium für bedrohte Pflanzen und Tiere.

Unser 1,2 Hektar großes, in Teilen sehr naturbelassene Anwesen, liegt in einem Wasser- und Landschaftsschutzgebiet und ist einerseits unser privater Wohnsitz. Andererseits nutzen wir es zur Vervollkommnung unseres Bio- und Wertekonzeptes. Wir bauen hier Beeren und Kräuter an, haben eine Trüffelplantage gepflanzt und seltene Bäume und Büsche integriert… und hier leben einige alte, vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, die früher einfach aufs Land gehörten. Unsere Herde Soayschafe, die Bayerische Landgans, die Augsburger Hühner sind seit Jahrhunderten Landbewohner, die bei uns eine neue Heimat und eine Zukunft gefunden haben, uns mit Eiern und gelegentlich mit Fleisch versorgen. Natürlich wird unser Landhof auch BIO-zertifiziert (bis Ende 2018 noch in Umstellung).

Eine Besonderheit sind die gleichzeitig scheuen und neugierigen Alpakas. Sie passen nicht so ganz ins „regionale“ Konzept, denn diese „Zwerglamas“ aus der Familie der Kamele stammen aus Südamerika. Wir halten sie – im Gegensatz zu den Hirten ihrer Heimat – nicht nur wegen der besonders feinen Wolle (damit werden die Allergikerbetten im Hotel gefüllt und Socken gestrickt…). Sie sind unsere „Wachhunde“ und seit sie Huhn und Gans „bewachen“, hat der Fuchs, der auch seinen Bau auf unserem Landhof hat, tagsüber keine Tiere mehr geraubt. Das hat uns nämlich eine Zeitlang richtig Sorge bereitet. Verblüffend einfach, diese Lösung!